Pebble-Manager: Smartwatch-Akkus größte Herausforderung

Während der Smartwatch-Absatz in diesem Jahr zwar erstmals relevante Zahlen produzieren wird, werden erst die kommenden Jahre wirklichen Absatz der intelligenten Uhren zeigen. Bis dahin muss noch einige Aufklärungsarbeit geleistet werden und wahrscheinlich braucht es auch noch dezenter gestaltete Geräte, um die Masse zu überzeugen. Und wahrscheinlich braucht es auch noch einige technische Verbesserungen.

Eines der aktuellen Probleme ist die sehr kurze Akkulaufzeit, die in vielen Fällen nur bei 24 Stunden liegt. Aus diesem Grund haben wir auch gestern einen Ratgeber zur Steigerung der Akkulaufzeit von Android Wear Smartwatches veröffentlicht. Hersteller Pebble geht hingegen einen anderen Weg, schreibt die Website DieSmartwatch.

Das Unternehmen setzt auf ein eInk-Display, bei dem nur dann Strom verbraucht wird, wenn sich der Inhalt ändert. Damit lässt sich eine Akkulaufzeit von gut einer Woche realisieren. Bei Samsung Gear Live oder LG G Watch mit ihren Farb-Displays liegt die Laufzeit hingegen nur bei knapp 24 bis 48 Stunden.

Ein größerer Akku hätte das Problem, dass die Smartwatches noch größere Ausmaße bekämen als aktuell. Dabei müssen sie doch tendenziell kleiner werden, um weitere Käuferschichten anzusprechen. Möglicherweise könnten flexible Akkus eine Lösung sein, die ins Armband integriert werden. Solche Akkus befinden sich allerdings aktuell noch im Entwicklungsprozess und werden erst in naher Zukunft eine Option werden.

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